Brennessel & Co.

Wildpflanzen, die an ihrem natürlichen Standort wachsen, sind ursprünglich, echt, intensiv im Geschmack und strotzen vor Vitalität.

Diese Attribute fehlen unseren hochgezüchteten Kulturgemüsen und Getreiden oft gänzlich.

Die durchwegs sehr hohen Werte an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie sekundären Pflanzeninhaltsstoffen machen Wildpflanzen zu einem „natürlichen Stärkungsmittel“.

Selbstverständlich ist eine Pflanze aber viel mehr als die Summe ihrer analysierbaren Inhaltsstoffe. Sie ist ein kraftvolles Lebewesen, vor allem wenn sie wild wächst. Die meisten essbaren Wildpflanzen wachsen vor Ihrer Haustür.

Wer die Vitalität und den Geschmack solcher Pflanzen für sich nutzen möchte, dem bietet sich eine grosse Auswahl an guten Bestimmungsbüchern an.

Weiter Informationen unter: Sammelzeit

Auch der Besuch eines Kurses kann sehr wertvoll sein, um neue Pflanzen kennen zu lernen oder bekannte neu für sich zu entdecken. In der Natur nach essbaren Pflanzen zu suchen, setzt das nötige Pflanzenwissen und einen gewissen Respekt voraus.

Lassen Sie sich Zeit beim Kennenlernen neuer Pflanzen und sammeln sie keine seltene Pflanzen. Natürlich sind frische Pflanzen zu bevorzugen. Aber auch getrocknet bieten sie viel Geschmack und Vitalität, und das zu jeder Jahreszeit. Mancherorts mag es verpönt sein wilde Pflanzen zu essen, doch Tatsache ist, dass ihre Beliebtheit in den letzten Jahren stetig zugenommen hat.

Darauf weist z.B. die grosse Anzahl an Büchern zum Thema hin. Längst hat auch die (Gourmet-) Gastronomie die Wildpflanzen mit ihren vielfältigen Geschmacksnuancen für sich entdeckt.